Die Quartalsabrechnung  war bis ca 1990 für alle Zahnärzte ein  wiederkehrender " Schrecken" , da  sehr verwaltungsintensiv und somit von Allen ungeliebt.

Die langjährige manuelle Abrechnugstätigkeit  wurde  nach und nach auf die  junge EDV  übertragen. Dies war jedoch kein linearer Weg , sondern ein Thema  mit vielen Fallstricken - es waren  ja nicht nur die Praxis , sondern auch die KZVen und die Krankenkassen mit im Boot.

Deshalb finden Sie hier einige Kopien von damaligen Veröffentlichungen, die  den Weg der Quartalsabrechnung und allgemein auch der EDV  in die zahnärztlichen Praxen in den  Anfangsjahren aufzeigt.

( Mit EDV waren teils die Großrechner -Monatsmiete ca 3000 DM- und dann aber auch die ersten " Mikro-Computer"  - Kosten ab 15000,- DM - gemeint)

Der damals übliche Krankenschein  sah so aus ( die ZM-Redaktion ,Berlin, fand dankenswerterweise das Dokument noch in ZM 13/74)- später entfiel

die untere Hälfte des Scheins und hatte nur noch DIN A5 Größe - passend zur üblichen Karteikarte.

In der Praxis stellte sich das Ausfüllen des Zahnschemas bei spez. Behandlungen etwas schwieriger dar:

 

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Hier ein Artikel aus einer EDV -Zeitschrift über den Einsatz der Mikrocomputer in der ZA-Praxis  anno 1983

und ein etwas allgemeinerer Artikel aus dieser Zeit (also1983)  über EDV in der Arzt/ZA-Praxis .

Zur Darstellung der bewegten Zeit in der Praxisverwaltung ein Hinweis auf das damalige Buch v. Dr.Dr.Kastenbauer (1983) mit der Zusammenfassung einer "Evaluierungsveranstaltung" bei der BLZK,München   [ hier ]

Ein Beitrag von ZA Spitta über die Entwicklung des damaligen "Krankenscheines " und  EDV Ansätze ( 1980)

Ein Inhaltsverzeichnis aus dem  EDV Handbuch des FVDZ  ( Spitta-Verlag ,1980) gibt Einblick in den

damaligen Wissensstand  der ZA-Kollegen und die " Exoten"-Stellung einer PraxisEDV.

 

eingefügt : H.Greifenhagen 1.18

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